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Erfahrungen in der Anwendung von Tocotrienolen in der Kinderonkologie

Kürzlich erreichte mich ein Bericht über die Anwendung von Tocotrienolen zur Verbesserung der Nebenwirkungen/Schäden nach Bestrahlung und Chemotherapie bei Kindern.

Hierbei handelt es sich nicht um eine wissenschaftliche Studie, da aber eine Vielzahl (>75) von kleinen Patienten betroffen waren, reihe ich diesen Text nicht unter Erfahrung, sondern hier bei der Studienbesprechung ein.

Es geht dabei nicht um den direkten Einsatz gegen den Krebs, von dem auf tocotrienol.de oft berichtet wird. Sondern "nur" um die Linderung der Nebenwirkungen der Krebsbehandlungen (etwa Mucositis).

Alle Anwendungen der Tocotrienole waren topisch, also durch Auftragen auf die Haut. Ich berichte über diesen Bericht, Zitate in kursiv und Anführungszeichen (Besprechung der Mittel folgt).

Mucositis: Verwendet wurde Mund-Öl, "vor allem bei MTX Gaben und bei Blöcken die erfahrungsgemäß Mucositis zur Folge haben". Und zwar ab 2 Wochen vor Beginn der Behandlungsblöcke vier mal täglich "durchgehend bis die letzte Aplasie vorbei ist".

Erfolg: Bei konsequenter Anwendung "geht die Zahl der Mukosiden gegen Null".
Läsionen der Mundschleimhaut traten nur "sehr vereinzelt" auf. Schmerzmedikation (Tramal/Novalgin) war "nur 3-4 Tage" nötig. "Schwere Mukositis auf Station sind nur zu behandeln, wenn sich die Kinder weigern das Mundöl zu nehmen". Die Zahl der Infektionen mit dem Herpesvirus hat sich um "mehr als 2/3 verringert".

Trockene Haut: Die verwendeten Körperöle mit Tocotrienol konnten die Probleme mit trockener Haut auf der Station beheben. "Selbst nach Hochdosis Cortison-Gaben bleibt das Hautbild intakt". In einem Fall großflächiger Verbrennung (Grad 1) nach Bestrahlung am Oberkörper konnte das betroffene Gebiet innerhalb einer Woche komplett abheilen. In dem Fall wurde die Tocotrienol-Konzentration im Körperöl aber erhöht.

Genital/Analbereich: Verwendet wurde ein "Tocotrienol Windelbalsam" (oder auch Analbalsam) im Jahr 2021 in 75 Fällen. Dadurch blieb der Genitalbereich in allen Fällen (ausgenommen 3) intakt. Zwei Fälle einer Windeldermatitis benötigten ein Fungizid (Nystatin). Nur bei einem Kind, das schon mit Windeldermatitis ankam, war "Hochdosis Zinksalbe" nötig. 

Verwendete Mittel:

1. Tocotrienol Mund-Öl: Öl mit einem sehr hohen Prozentsatz Tocotrienol aus Annatto (also mit vorwiegend delta-Tocotrienol). Gelegentlich auch Versionen davon, die mit Himbersirup dem Geschmack der Kinder besser entsprechen. Das Tocotrienol Mundöl ist essbar. 

2.Tocotrienol Körperöl/Gesichtsbalsam: Dies sind Öle auf der Basis von Macadamianussöl oder Mandelöl, mit viel geringerem Anteil Tocotrienol (ca 10%) als bei Mundöl. Die verwendeten Tocotrienol Körperöle sind Nahrungsmittel und essbar. 

3. Tocotrienol Windelbalsam: In einer Apotheke wurde ein kommerzieller Windelbalsam mit Tocotrienol aufgerüstet.

Ermutigt durch die guten Resultate werde ich daran arbeiten, dass die beschriebenen Mittel zeitnah als Kosmetik oder Medizinprodukt (oder Nahrungsöl) angeboten werden.

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03.07.2022 20:35