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Schmerztherapie mit Tocotrienol

Wie schon seit 2008 wissenschaftlich nachgewiesen, hemmen Tocotrienole über verschiedene Wege Entzündungen, darunter COX-2 iNOS und NF-kB ("starke entzündungshemmende Wirkung"). Sie lindern auch den damit verbundenen Schmerz.

Als COX-2-Hemmer ist Tocotrienol vergleichbar mit der Wirkung von Aspirin und Ibuprofen. Als NF-kB Hemmer wären Corticosteriode vergleichbar. Während diese Medikamente bedingungslos und dementsprechend mit Nebenwirkungen arbeiten, ist die Tocotrienol-Wirkung von Faktoren abhängig. Sofern der die Entzündung auslösende Reiz (etwa eine Infektion oder eine mechanische Störung) noch vorhanden ist, wird der Schmerz und die Entzündung nur gelindert; sofern die Entzündung bereits chronisch geworden ist und sich selbst durch ROS-Signale aufrechterhält, können Schmerz und Entzündung auch vollends beseitigt werden.

Tocotrienole sind keine Schmerzmittel, sondern ein in allen Lebewesen lebenswichtiges Vitamin gegen oxidativen Stress. Trotzdem tritt durch Tocotrienole eine schmerzlindernde Wirkung oft überraschend schnell und vollständig ein.

Besonders spannend bei Tocotrienolen sind topische Mittel. Viele Schmerz-Situationen befinden sich in oder in unmittelbarer Nähe zur Haut. Tocotrienole dringen sehr schnell und vollständig in die Haut ein und sind dort sofort wirksam (ohne chemische Nachbearbeitung in der Leber, wie etwa bei Kortison).

Dementsprechend haben sich intensive Tocotrienol-Zubereitungen schon in vielen Fällen bewährt bei:

  • Verstauchungen, Zerrungen, Schwellungen
  • Überbeanspruchungen (beisielsweise Epicondilitis)
  • kleinere Verbrennungen (der Schmerz lässt sofort nach)
  • und auch rheumatische Erscheinungen

Wer die Nebenwirkungen von Cortison oder NSAIDs meiden will greift heute schon oft zu topischen Tocotrienolen. Insbesondere natürlich in chronischen Fällen, wo sich die Nebenwirkungen der Medikamente über die Zeit verstärken.

Zusammenwirken mit NSAID und anderen Schmerzmitteln

Beispielsweise Aspirin und Ibuprofen als NSAID hemmen COX direkt, indem sie die vorhandenen Cyclooxygenasen zu einem unwirksamen Komplex verwandeln (Tocotrienole hemmen dagegen die COX-Entstehung über Steuerung der Transkription). Die Nebenwirkung der NSAID besteht darin, dass es etwa 11 Tage dauert, bis die COX wiederhergestellt sind und in der Zeit auch keine positiven durch COX katalysierten Prostaglandine entstehen können (beispielsweise: die Magenschleimhaut schützende Prostaglandine).

Ähnlich verhält es sich mit Corticosteroiden, die neben einer radikalen Hemmung von NF-kB noch eine ganze Reihe anderer unerwünschter Reaktionen hervorrufen. Diese wurden jeweils bei Tocotrienolen nicht beobachtet.

Tocotrienole wirken minutenschnell über NF-kB auf die Gen-Expression, sie zeigen erwähnten Nebenwirkungen nicht und verlassen den Körper bereits nach einigen Stunden (Halbwertszeit: 24h).

In manchen Fällen der Anwendung hat sich aber auch folgende Kombination mit Ibuprofen bewährt: nach mehrtägiger erfolgreicher Schmerzbekämpfung mit Tocotrienolen konnte eine einmalige Ibuprofen-Gabe das Wiederauftreten des Schmerzes verhindern.

Fazit: Tocotrienole können helfen auf natürliche Weise Schmerzen zu lindern. Sie können aber auch mit Schmerzmitteln kombiniert oder abgewechselt werden.

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24.07.2017 18:38