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Freie Radikale, Antioxidantien und ROS

Zur Energiegewinung werden in unseren Zellen die Brennstoffe Zucker (Glucose) und Fette oxidiert, also mit Sauerstoff zu Kohlendioxid verbunden

Allerdings ist das nicht ganz gefahrlos. Ein Teil des Sauerstoffs (1-3%) wird zu ROS ("Radikalen Sauerstoffspezies"), wie Ozon,  Wasserstoffperoxid, Sauerstoffsuperoxid-Radikal und Peroxid-Radikal. ROS ist die bessere Bezeichnung als das landläufige "freie Radikale", weil einige dieser gefährlichen oxidierenden Stoffe kein Radikal sind.

ROS/freie Radikale greifen Erbmaterial, Zelmembranen und Enzyme in den Zellen an und können dadurch zu Zelltod/Seneszenz und Krebs führen.

Ausserdem erzeugen Körperzellen, besonders weisse Blutkörperchen, auch "absichtlich" ROS, nämlich in jeder Entzündung. Um eingedrungene Bakterien abzutöten und um eigenes Gewebe aufzulösen.

Eine dritte Ursache für ROS (freie Radikale) sind Umwelteinflüsse:

  1. Aus der Atemluft werden direkt ROS eingeatmet: Ozon, Abgase und Zigarettenrauch.

  2. Harte Strahlung (z.B. UV-Strahlung der Sonne) kann die komplizierten Moleküle in unseren Zellen zerstörten. Sie zerspringen in Teile (Radikale), die ihrerseits wieder gefährlich sind.

Natürlich existiert ein Schutzsystem gegen ROS und freie Radikale.

Es besteht aus einigen Molekülen, die der Körper selbst herstellen kann und aus einigen, die von aussen her zugeführt werden müssen (also Vitamine).

Die wichtigsten davon sind: Vitamin-E, Vitamin C, Vitamin B2-Komplex. Sie zusammen können herumvagabundierenden superaktiven Sauerstoff binden und unschädlich machen.

Antioxidantien

Die Antioxidantien bilden eine "Kette" beim Abtransport des Schad-Sauerstoffs. Am Anfang der Kette steht das Vitamin-E. Es kann mit seinem Chromanol-Ring den freien Sauerstoff (genauer dessen freie Elektronen) schon an der Zellmembran abfangen.

Vitamin E wiederum unterteilt sich in einige spezialisierte Moleküle: Vier Tocopherole (alpha-,beta-,gamma-,delta) und  vier Tocotrienole.

Die Tocotrienole verfügen über eine mehrfach ungesättigte Seitenkette und können sich dadurch besonders gut  verteilen und so ihre Wächterfunktion besonders gut erfüllen. Insbesonders an den Zellmembranen, wo Lipide und Erbgut besonders schutzbedürftig sind.

Ausblick

Diese Webseite ist der Information über Tocotrienole gewidmet. Sie sind in der Natur weitverbreitet, wurden aber von der Wissenschaft jahrzehntelang vernachlässigt, denn der Körper kann sie nicht speichern. Inzwischen haben Studien nachgewiesen, dass Tocotrienole an Zellmembranen eine 40- bis 60-fach höhere Zellschutzwirkung gegenüber alpha-Tocopherol haben. [zum Volltext einer dieser Studien]

Eigentlich ist gar nicht so genau bekannt wofür Vitamin-E notwendig ist. Historisch wurde es entdeckt, da es Unfruchtbarkeit aufheben konnte.

Jetzt, da mit den Tocotrienolen besonders aktive Formen gefunden sind, überschlagen sich plötzlich die Nachrichten über vielerlei erstaunliche Wirkungen. Krebs-Schutz, Krebs-Behandlung, Cholesterin-Senkung, Neuro-Schutz, Entzündungshemmung, das betrifft alles massenhaft auftretende Probleme der Medizin. Besonders in den "entwickelten" Ländern (Zivilisationskranheiten).

Das mag ein Hinweis darauf sein, dass das Potential dieses Oxidationsschutzes viel mehr benötigt wird, als bisher angenommen. Wenn die ROS zuschlagen, können die Schäden zunächst durch neue Zellgenerationen ausgebügelt werden. Aber auf lange Sicht zeigen sich die oxidativen Schäden massiv in der Gesellschaft. Krebs, Herz/Kreislauf, Allergie und frühzeitige Alterung.

Möglicherweise müssen wir die Bedarfe an den antioxidativen Substanzen, insbesondere von  Vitamin-E viel größer als bisher einschätzen.

Tocotrienole können uns den Weg dahin weisen.

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24.07.2017 18:45